Fantasy Stuff – Das Weiße Königreich

Kapitel 1

Mit langen Schritten eilte ein junger Edelmann durch den großen Saal auf den Thron zu. Sein rot-goldener Umhang wehte hinter ihm her. In einer flüssigen Bewegung kniete er vor dem Elfenkönig nieder und neigte das Kinn zur Brust. Mit flüchtigem Blick nahm er die Anwesenheit verschiedener anderer Elfen wahr. Auch eine Elfe, die ihn neugierig musterte, erforderte seine Aufmerksamkeit. Noch nie zuvor hatte er diese Wesen zu Gesicht bekommen und wurde von ihrer wahrhaft reinen Schönheit sofort in den Bann gezogen.

Vergeblich versuchte er seine Augen von der Prinzessin abzuwenden, zwang sich, seinen Blick auf den Boden zu richten, während er mehr oder weniger geduldig auf Anweisungen des Königs wartete.

Endlich forderte dieser ihn auf, sich zu erheben.

Darum bemüht, seine Blicke nicht sofort wieder zur Prinzessin gleiten zu lassen, erhob sich der Edelmann langsam und betrachtete den König eingängig. Doch auch der Elfenkönig zog den jungen Mann sofort in seinen Bann, sodass es nebensächlich wurde, wen er indes anschaute. Die Augen des Königs funkelten ihn an wie goldene Sterne, während sie ihn streng fixierten.

Dem Fremden wurde schrecklich heiß unter seiner ganzen Pracht. Wie hypnotisiert stand er vor den Elfen und brachte für einige Augenblicke kein einziges Wort heraus.

Das war ihm in der Tat noch nie geschehen! Unangenehm berührt, spürte er die Blicke aller Elfen in gespannter Erwartung auf sich. Einige erstaunt, andere misstrauisch, musterten sie ihn eingehend.

Sicherlich, er hatte keine Zeit großartiger Erklärungen gehabt, als er den König zu sprechen verlangte, doch hatte er gehofft alles Weitere erklären zu können, sobald er nur vor ihm stand. Es stellte sich für ihn jedoch als mühsamer heraus als erwartet. Er fühlte sich wie ein ungebetener Gast, ein Eindringling, der nicht hätte hier stehen dürfen.

Unbewusst wich er einen Schritt zurück. Allerdings hatte er ein Anliegen, einen guten Grund einfach so ins Reich der Elfen einzudringen. Immerhin war er Tag und Nacht durchgeritten, um so schnell wie möglich mit dem König zu sprechen!

Der Berater seines Vaters hatte gewusst was zu tun war und ihm erklärt, wohin er reiten sollte und wen er zu sprechen verlangen müsste, um erhört zu werden. Er hatte ihm einige wichtige Worte mit auf dem Weg gegeben und zur Eile gemahnt. Natürlich hatte er sich selbst in diesem Moment über jene Kenntnisse nicht gewundert, sondern alles sogleich für seine Abreise vorbereiten lassen. Das war vor etwa neun Tagen gewesen. Erst als er am Waldsee angekommen war und durch die Berge Richtung Ériath reiten wollte, hatten ihn die ersten Elfen abgefangen und ausgefragt. Und während er ihnen alles gesagt hatte, was er wusste, war ihm langsam bewusst geworden, welche wertvollen Informationen er im Grunde von diesem Berater erhalten hatte. Alles was er berichten sollte, hatte er ihnen mitgeteilt und war daraufhin unverzüglich zum König gebracht worden. Ihm waren keine weiteren Fragen gestellt worden, bis er in dieser großen Halle angekommen war.

Nun war er so verblüfft, vor dem König zu stehen, dass er kein Wort hervorbrachte. Schnell sammelte er sich, versuchte sich an die exakten Worte seines Vaters zu erinnern und sprach dann mit klarer Stimme.

„Nhedẹr Tjặra éoy asi éom!“, begrüßte er den König respektvoll und verbeugte sich erneut.

Der König blickte den jungen Edelmann erstaunt an und neigte seinen Kopf leicht zur Seite.

Erleichtert atmete der Edelmann auf und sprach weiter. „Ich erbitte Eure Hilfe, Hoheit.“

Niemals kam jemand ohne Erlaubnis ins Reich der Elfen hinein und auch nicht wieder hinaus, wenn man nicht in der Gunst des Königs stand, soweit er die Erzählungen seines Vaters in Erinnerung hatte. Er hoffte inständig, dass der König ihn gewähren ließ. Bang wartete er auf ein weiteres Zeichen, endlich darüber berichten zu können, weshalb er ungebeten in das Elfenreich eingedrungen war.

Der Elfenkönig, Dardanus, hingegen betrachtete den Fremden genau und versuchte angestrengt sich zu erinnern wer dieser Fremde sein könnte, dass er so ohne weiteres in sein Reich gelangt war. Eingehend musterte er Gesicht, Statur und die Farben der Kleidung, die der Edelmann trug, und stellte schon bald fest, dass es sich nur um den Erben des Königs von Hildor handeln konnte. Überall an ihm funkelte und glänzte etwas und seien es auch nur die scharfen, intelligenten grünen Augen, die ihn langsam an einen alten Freund erinnerten. Gutmütig nickte er dem Jungen zu und machte ihm somit deutlich, dass er nun vortragen möge, weswegen er hergekommen war.

Erleichtert atmete der junge Edelmann auf und begann zu berichten, was in diesem Moment mit seinem Vater König Hadrian Anur geschah. Welche Bedingungen Fürst Àenrin al Marudjian forderte.

„Der Fürst aus Marudjian entführte kürzlich meinen König, Hadrian Anur von Zệyn, meinen Vater. Er fordert die Teilung des Königreichs Hildor. Da Ihr meinen Vater als rechtmäßigen König von Hildor gekrönt habt, fordert er nun von Euch die seinige Krönung. Unternehmt Ihr nichts, so fürchte ich um das Leben meines Vaters. Ich ersuche Euch um Hilfe.“

„Tragt Euren Namen vor Bursche!“, forderte der König den Prinzen barsch auf und seine tiefe Stimme erfüllte den gesamten Saal. Für den Prinzen hörte es sich schlimmer an, als es gemeint war.

Verwundert schaute er den König an. Wusste dieser  nicht, wer da vor ihm stand? Dann fiel ihm ein, dass er sich noch gar nicht vorgestellt hatte.

„Verzeiht, Eure Hoheit. Prinz Baldér Anur, zu Euren Diensten!“, antwortete er ruhig und verneigte sich ein weiteres Mal vor ihm, tiefer als zuvor.

„Wie habt Ihr den Weg zu uns gefunden? Ist man Euch gefolgt?“, fragte der König.

Baldér erhob sich. „Man hat mir den Weg in Euer Reich beschrieben. Unser Berater teilte sein Wissen mit mir und nannte auch die Worte, die ich zu sagen hatte, sobald man mich entdeckte. Nein. Ihr habt nichts zu befürchten, mir ist niemand gefolgt, Euer Hoheit.“

Stumm wartete der Prinz auf das was nun folgen würde. Doch es blieb für eine Weile still. Ein Moment, der ihm wie eine Ewigkeit vorkam, stand er bewegungslos vor den Elfen. Zeit genug, um den König genauer zu betrachten.

Sein schmales Gesicht war von langen dunklen Haaren umrahmt. Silbern schimmernde Fäden durchzogen die dunklen Haare.

Die Elfenprinzessin durchbohrte ihn derweilen mit einem Blick, der ihn erschauern ließ. Er fühlte sich unwohl. Hoheitsvoll erwiderte der Prinz ihren Blick, richtete seine Aufmerksamkeit jedoch schnell wieder auf Dardanus, der noch immer darüber nachzudenken schien, was er wohl als nächstes Fragen sollte.

„Wie schätzt Ihr den Fürsten ein, Prinz? Wäre ein Krieg wahrscheinlich?“

„Nun Hoheit, den Fürsten schätze ich als sehr gerissen, aber nicht bösartig ein. Er hatte nur mich gehen lassen, um Euch die Bedingungen zu übermitteln. Ebenso bat er mich, mit sehr guten Neuigkeiten zurückzukehren. Aber ich weiß, dass er dem König nichts antun würde, da er nur auf diese eine Bedingung besteht, welche mit Vaters Tod niemals erfüllt werden würde. Zumindest ist es das was ich zu hoffen wage.“ Der Prinz räusperte sich. „So wie es scheint, sorgt er sich um das Volk im Norden Hildors. Er verlangt nicht viel, doch möchte er diese Forderung nicht unbedingt mit Gewalt durchsetzen. Er will von Euch als neuer rechtmäßiger König angesehen werden. Daher erwünscht er Eure Zustimmung. Natürlich hat er den König gefangen genommen, jedoch konnte ich mich davon überzeugen, dass es meinem Vater dort gut geht und es ihm an nichts fehlt. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich noch als einziger Thronfolger in Frage kommen würde. Doch ist es selbst mir nicht möglich das ganze Land zu überwachen. Vater geht es schlecht. Sollte ihm etwas zustoßen, ohne eine Entscheidung getroffen zu haben, geschweige denn mich als seinen würdigen Nachfolger erklärt zu haben, fürchte ich, wäre ein Krieg durchaus möglich.“

Mit diesem Satz endete er seine Ausführungen und schaute erwartungsvoll zum Elfenkönig.

Für den Prinzen unerwartet, ergriff die Prinzessin das Wort.

„Es hat den Anschein, als hättet Ihr Euch bereits entschieden und wartet lediglich auf unsere Zustimmung? Wollt Ihr Euer Königreich einfach so teilen und hergeben, ohne einen Handel oder Bündnis einzugehen?“, fragte die Prinzessin erstaunt.

Von einem Menschen und dazu noch einem mit langen königlichen Ahnen hätte sie das nicht erwartet.

„Darüber hatte ich bisher noch nicht nachgedacht. Wie denkt Ihr darüber Prinzessin?“ Er sah sie mit gerunzelter Stirn an. Der Prinz hatte keine Ahnung ob sie eine Prinzessin oder eine Königin war.

„Verzeiht meine Unhöflichkeit. Man nennt mich Cloélia Bhelighamijen. Ich bin die Prinzessin des Elfenreiches.“ Der Prinz neigte den Kopf.

„Wie denkt Ihr darüber Prinzessin Cloélia?“, hakte er freundlich nach.

Die Prinzessin stand auf und begann langsam auf und ab zu schreiten, während sie über seine Frage nachdachte. Kurz darauf erhellte sich ihr Gesicht.

„Nun, natürlich halte ich es für das Beste, wenn der Fürst König Hadrian sobald wie möglich wieder gehen lässt, und würde daher diesem Handel zustimmen. Aber …“ Sie blieb vor Baldér stehen und sah ihn durchdringend an. „Aber ich würde dem Fürsten nicht ohne ein Bündnis die Krone und somit das Land überlassen. Ich kenne Eure Ahnenreihe. Ohne Zweifel gibt es eine infrage kommende Tochter aus Eurem Königsgeschlecht, die Ihr mit diesem Fürsten verheiraten könntet, um dieses Bündnis rechtskräftig werden zu lassen?“, mutmaßte Cloélia.

Nun begann auch er auf und ab zu laufen, während er überlegte, wer dafür infrage käme. Nervös trommelte er auf seinem Schwertknauf herum.

Abrupt blieb er mit dem Rücken zu den Elfen stehen, als ihm zwei Basen einfielen. Dann drehte er sich wieder zu ihnen herum. „Soweit ich mich erinnere, könnten zwei meiner Basen in Betracht kommen. Es sind Zwillinge, geboren im Winter 206, unserer Zeitrechnung. Concetance und Yarina, wenn ich mich recht entsinne.“

Die Prinzessin schaute zu König Dardanus, der anerkennend nickte. Auch sie nickte und ergriff erneut das Wort. „Umso besser. Dann, so schlage ich vor, sollte sie mit dem Fürsten verlobt werden, und dient somit als Vertrag zwischen beiden Königreichen. Doch zuerst sollten wir darüber mit Eurem Vetter sprechen, ob er dazu bereit wäre. Welches Jahr haben wir nach Eurer Zeitrechnung Prinz Baldér?“

„Das Jahr 209, Hoheit.“

„Dann ist Eure Base noch sehr klein. Dennoch glaube ich, dass wir es versuchen sollten. Wenn ich mich recht entsinne, ist es in Eurem Volk nicht unüblich Kinder in diesem Alter zu verheiraten?“

„Nicht zu verheiraten, Hoheit. Aber hin und wieder werden die Ehen bereits in diesem Alter arrangiert. Es ist üblich das erst geheiratet wird, sobald sie zur Frau herangewachsen sind.“

„Das ist noch besser. Zu welchem Eurer Vettern gehört das Kind?“, wollte nun Dardanus vom Prinzen wissen.

„Zum nächsten Thronerben in der Rangfolge sollte ich den Thron nicht besteigen. Meinem Vetter Stefoar Ais.“

„Das ist sogar noch besser. Töchter eines möglichen Königs.“ Die Prinzessin sah hocherfreut aus, was Baldér verwunderte. „Ich werde gerne mit dem Fürsten verhandeln und ihm ein zusätzliches Versprechen abnehmen, das er einfach nicht ablehnen kann“, schlug sie Baldér und ihrem Vater vor, woraufhin Dardanus seine Tochter wachsam musterte.

„Weshalb freust du dich Tochter? Du glaubst doch nicht, dass ich dich gehen lasse … mit einem Menschen!“, erkundigte er sich mit barschem Ton, blieb jedoch ruhig in seinem Thron sitzen. Seine Augen huschten von seiner Tochter zum Prinzen und wieder zurück. Was hatte sie vor?

„Aber natürlich Vater“, antwortete sie gehorsam. Unerwartet warf sie dem Prinzen einen Blick zu, den er nicht zu deuten wusste, spürte aber wie sich dabei sein Herz zusammenzog. „Dann gehe ich recht in der Annahme, dass Ihr Euch zusammen mit dem Prinzen auf den weiten Weg machen werdet?“, hakte sie listig nach und erntete einen fragenden Blick ihres Vaters.

Baldér schaute von einem zu anderen. Anscheinend hatte der König diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen. Cloélia lächelte, während sie sich wieder zu ihrem Vater gesellte und liebevoll seine Hand nahm.

„Vater. Ich werde den Prinzen gerne begleiten, um diese Dinge für Euch zu regeln.“ Langes Schweigen trat ein. Geduldig wartete sie auf seine Antwort. Sie wirkte auf den Prinzen keinesfalls unbedacht oder gar tollkühn, aber irgendetwas sagte ihm, dass sie sich von dieser Reise etwas versprach. Natürlich würde er das nur herausfinden, wenn der Elfenkönig ihrer Bitte Folge leistete und sie gehen ließe.

„Ruft Dargus unverzüglich zu mir!“, erscholl seine Stimme laut und ein anderer Elf verließ leichtfüßig den Saal. Nur wenige Augenblicke später stand er mit einem etwas wirr aussehenden Burschen vor dem König. Baldér beobachtete die Prinzessin und bemerkte, wie sie mit den Augen rollte, aber dennoch ihren Vater anlächelte.
Sie wusste wohl was nun zu kommen schien. Ohne eine Miene zu verziehen, wartete der Prinz darauf, was nun folgte. Seine Augen blieben an diesem Dargus kleben. Dieser Bursche hatte etwas an sich, dass er auf Anhieb nicht mochte und ein ungutes Gefühl überkam ihn.

„Dargus! Die Prinzessin wird eine lange Reise unternehmen … und Ihr werdet sie begleiten“, verkündete Dardanus laut.

Baldér konnte deutlich erkennen, wie die Augen des Burschen nur ganz kurz aufblitzten und sein Blick nahezu sehnsüchtig zur Prinzessin huschte. Das war es also! Er behielt seine Einwände jedoch für sich.

Dardanus fuhr fort: „Ihr werdet eine lange und anstrengende Reise vor Euch haben. Möglicherweise auch eine sehr gefährliche. Das ist der Grund warum Ihr die Prinzessin und den Prinzen von Zệyn begleitet. Ihr seid der begabteste aller Magier, daher erwarte ich von Euch, dass Ihr meine Tochter mit deinem Leben beschützen werdet. Ihr seid dem Tode geweiht, solltet Ihr ohne sie zurückkehren!“

Die dröhnende Stimme des Königs hallte in Baldérs Ohren nach. Wovor fürchtete sich der König? Solange er, der Erbe Hildors, bei der Prinzessin war, würde ihr niemals etwas zustoßen! Dafür würde er schon Sorge tragen. Wovor hatte er solche Angst? Sein Blick fiel auf die Prinzessin. Trotz der Entscheidung des Königs rang sie sich ein Lächeln ab, doch er erkannte genau, dass ihr dieser Befehl nicht zusagte. Auch er fand keinen Gefallen daran, schob seine Bedenken aber erst einmal bei Seite. Dankbar und mit einem ihm unerklärlichem Hochgefühl verneigte er sich vor dem König, während er den Blick der Prinzessin auffing. In ihren wunderschönen Augen lag ein Versprechen, aber welches, konnte er nicht erkennen.

König Dardanus hingegen, fand weder ohne, noch mit seiner Entscheidung Gefallen an diesem Vorhaben. Er entließ die drei jedoch und beauftragte seinen Berater Baleous alles Weitere für die Reise vorzubereiten. Dann gab er sich seinen eigenen sorgenvollen Gedanken hin.

Winter 503 (n.A.); Nach dem Menschenkalender 178.

Der grausame König Ira war endlich gefallen! Jahre der Zerstörung hatte dieser hinterlassen, ödes und kaputtes Land und ein gepeinigtes, von Leid geplagtes Königreich. König Ira, auch der Schlächter genannt, hatte mit ungebrochener willkürlicher Gewalt geherrscht. Seine Angst vor den Elfen hatte ihn zu grausamen Urteilen, Verboten und Strafen getrieben.
Um sein Reich von den Elfen zu befreien, war ihm jedes Mittel recht gewesen. Er hatte sie jagen, hängen, aufknüpfen, verbrennen oder manchmal auch einfach nur köpfen lassen. Für ihn war es scheinbar ein Vergnügen gewesen. Immer weiter hatte er Dardanus und sein Volk zurück in die Wälder zurück gedrängt. Doch sein Volk hatte sich nicht gewehrt, in der unsinnigen Hoffnung eines Tages einer Veränderung entgegenzutreten. Das war für Dardanus Grund genug gewesen, seinem Volk zu untersagen sich jemals wieder mit den Menschen einzulassen. Denn sie waren es die den Elfen in diesem Krieg den Rücken gekehrt und sie ihrem traurigen Schicksal überlassen haben. König Ira hatte jeden Menschen mit dem Tode gestraft, sollten sie sich mit den Elfen einlassen. Und die Menschen hatten Angst vor ihm und seiner grausamen Herrschaft gehabt und keinen Mut ihm entgegenzutreten, da er seine Macht demonstrierte, indem er ganze Dörfer auslöschte.

Dardanus versuchte diese schrecklichen Erinnerungen abzuschütteln, was ihm nur schwer gelang. Sein Volk hatte gelitten, so sehr, dass viele Landroval für immer verlassen haben. Nun hoffte er, dass seine geliebte Tochter bald wieder zurückkehrte, um seinen Platz einzunehmen, sodass auch er Landroval für immer verlassen konnte.

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